24. April 2019

Eine begehrte Nahrungsquelle

... ist im Frühling der Löwenzahn!


In vielen Gärten als "Unkraut" verschmäht, übt er gerade auf 
viele Insekten eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus!
Ob das an der satten, gelben Farbe liegen mag?


Die "Zottigen Blütenkäfer" zeige ich jetzt nicht,
obwohl sie wieder in großer Zahl
auf den Blüten zu finden sind.


Diese Art ist schwer zu bestimmen, wenn das 
hintere Teil (Furche) nicht einsehbar ist? (grins)


Und groß ist die wilde Biene auch nicht, 
 obwohl sie doch einen ganz anderen Eindruck macht?


Wie eine Riesin wirkt dagegen die Honigbiene!


Auch ein "Edelfalter" besucht
 die beliebte, gelbe Nahrungsquelle.


Ist er nicht ein fabelhaft schönes Fotomotiv?


Nicht so sehr diese Wildbienenart, sie ruht nur kurz,
wuselt dann wieder unentwegt, auf der offenen
Sandfläche hin und her und das in großer Zahl!


 Ich finde sie hier immer im April, am gleichen Ort.
Sie ist kleiner als die Frühlings-Seidenbiene,
aber auch viel, viel flinker!


Leider kenne ich ihren Namen nicht?
In Erwägung ziehe ich "Andrena nycthemera (Männchen)?"


Diese ruhende Persönlichtkeit
ist uns allerdings sehr wohl bekannt!


Im Wald blüht jetzt das Tellerkraut.


Immer grüner färbt sich das Eichwäldchen.


Eine gute Tarnung besitzt der Zitronenfalter, 
 nur wer seinen Landeplatz kennt, kann ihn entdecken!


Und auch dem Pfauenauge bietet der
Waldboden eine hervorragende Deckung!


Es überrascht mich sehr ...


...diese Blümchen hier im Wald zu finden?


Und schau', nur wenige Zentimeter 
über meinem Kopf, da fliegen sie..




Und vollführen den Motten-Frühlingstanz?


 Ihr Name "Langhornmotten" läßt sich
 wohl von den langen Hörnern her ableiten?


Nur mit Hilfe der Fachleute im "Lepiforum,"
dem Schmetterlingsportal, konnte ich den 
Namen ausfindig machen.
 

Ich persönlich, hätte die Tierchen viel lieber
"Langhorn-Silbermotten" getauft?


Denn sie blitzen und blinken in der Sonne,
das es eine wahre Pracht ist!


Heute war der 18.4.2019.




                                                                             Immerfort

                                                                             Das Sonnenstäubchen fern im Raume,
                                                                             Das Tröpfchen, das im Grase blinkt,
                                                                             Das dürre Blättchen, das vom Baume
                                                                             Im Hauch des Windes niedersinkt -

                                                                             Ein jedes wirkt an seinem Örtchen
                                                                             Still weiter, wie es muß und mag,
                                                                             Ja, selbst ein leises Flüsterwörtchen
                                                                             Klingt fort bis an den jüngsten Tag.



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17. April 2019

Es geht in den Wald...




...denn heute will ich die
 Buschwindröschen suchen gehen.


Das Eichwäldchen erwacht zu neuem Leben,
es zeigt den ersten grünen Schimmer!


Die Hainbuche blüht...


Die Rosskastanie sprengt und 
zeigt ihre großen Knospen...


Und siehe da, auf dem Waldboden finde ich
die ersten Buschwindröschen!


Heute nehme ich den alten, 
durch umgestürzte Bäume versperrten 
und nun auch verwilderten Weg.


Das heißt für mich, entweder über oder unter 
den Bäumen hindurch zu klettern!


Ach, das ist erfreulich, auf diesem 
Wildpfad finde ich Veilchen!


Viele Veilchen, ob es tatsächlich Waldveilchen sind?
Wer weiß, es gibt ja so viele Arten und Hybriden!


Ganz tief hinunter beuge ich meine Nase...
Nein, sie duften nicht!


Veilchen in weiß,
 eine Laune der Natur?


Die Vögel zwitschern, hier kann man 
gut und gerne eine kleine Zeit verweilen...


Unter einer alten Baumrinde finde
 ich den Hundertfüßler...


Noch viele Vinca minors und Buschwindröschen 
recken ihre Köpfchen empor.


Sogar ein Wollschweber lässt sich blicken!
(...Wollschweber werden den "Fliegen" zugeordnet)


Und dann sausen Rehe durch den Wald und ich denke 
(fälschlicher Weise), ich habe sie aufgeschreckt?
Erkennst du hier das flitzende Wild?


Da steht es, in der Mitte des Weges.


Hinter den Bäumen stoßen jetzt Geweihe aufeinander 
und ich registriere, das es sich um Böcke handeln muss?
Von meiner Anwesenheit ahnen die Kämpfenden nichts!


Ich halte die Luft an, noch sind beide Streiter hinter einer
 großen Baumwurzel verborgen, nach gefühlter Ewigkeit lässt
 sich ein Rehbock blicken, seiner Körperhaltung nach 
zu urteilen, scheint es der Verlierer zu sein?


 Und schon folgt sein Kontrahent ...


Doch dieser stoppt und hält schnell inne ...


... weil er mich bemerkt hat, 
der siegreiche Revierkämpfer!

Achtung, das bedeutet auch:
Selbst gehorsame Hunde müssen unbedingt
 an die Leine, denn es gibt hier Rehkitze!

Ich werde diesen Weg die nächsten Wochen/Monate
 jedenfalls nicht mehr betreten.

Heute war der 7.4.2019.



 Man kann einen seligen, seligsten Tag haben, 
ohne etwas zu brauchen als blauen Himmel und grüne Erde.
- Jean Paul -

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15. April 2019

Nur ein kleines ...

...Stück des Weges (von der Folien-Landwirtschaft) entfernt,
kann ich von schöneren Dingen berichten.


Doch das war noch vor dem Kälteeinbruch,
 den wir jetzt hatten:


Hier steht der Schwarzdorn in voller Blüte!


Die Bienen haben reichlich zu tun.


Es summt und brummt das 
es eine Freude ist!


Zu der eher stummen Gattung 
gehört der "Zottige Blütenkäfer."


Die Schlehenhecke zeigt sich
in ihrem schönsten Kleid!


Sie ist viel blühfreudiger,
 als das im vorigen Jahr der Fall war!


 Ja, ein schöner Frühlingstag ist heute.


Nehmen wir doch diesen Weg,
 entlang der Feen-Meile...


Dort im Eichwäldchen,
grünt es schon ein wenig.


Bei solchem Anblick muss ich stehen bleiben
 und kann mich nicht satt sehen.


Ich werde das heutige Bild als Monatsfoto 
(Im Wandel der Zeit) wählen, weil man darauf 
die blühenden Hecken sehen kann, ja, man muss
  dafür leider sehr genau hinsehen.


Was es im Eichwäldchen noch so alles zu sehen gab,
das berichte ich dann zum nächsten Natur-Donnerstag.


Heute war der 7.4.2019.



- "Die Zottigen" -



Pfungstädter Weg, Januar bis April 2019.


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