17. August 2017

Seeheimer Düne


 Heute gehen wir fremd
und besuchen eine Düne in der Nachbarschaft.

Durch den vielen Regen in der letzten Zeit, 
ist auch hier alles wunderschön grün. 
Die hohe Erhebung im Hintergrund nennt sich "Melibocus" und steht am Rande des Odenwaldes.

Die Vegetation ähnelt der "Griesheimer Düne", 
was alleine schon wegen des ähnlichen Namens nicht verwundert.
 
Auch diese Düne (0.7ha)
gehört zu dem Projekt 
deren Ziel es ist,  
für den Naturschutz 
wertvolle Ried- und 
Sandrasenlebensräume im Westteil des Landkreises Darmstadt-Dieburg durch die Entwicklung neuartiger Beweidungskonzepte nachhaltig zu sichern.

Vor einigen Jahren 
gab es hier eine 
Sandaufschüttung, 
was dem Gebiet 
auch optisch einen 
Dünencharakter verleiht. 
"Klick"
Ebenso das 
Land-Reitgras, 
auch Landschilf 
genannt, es ist 
für die hiesige 
Dünen- und auch 
Ried-Landschaft 
sehr charakteristisch.
 Typisch sind ebenfalls 
diese horstartigen 
Gräserbüschel, 
leider konnte ich 
sie nicht bestimmen.
Ob es vielleicht ein 
"Blaugrünes Schillergras" ist?

Das ist ein "Rainfarn", 
er wird auch als 
Färbepflanze verwendet.
In der Vergangenheit 
fanden sich auch noch 
andere Verwendungs-
möglichkeiten.
Die "Kanadische Goldrute" 
ist nicht nur Blick- 
sondern auch ein Anziehungspunkt 
für zahlreiche Insekten. 
 Zu den vielen Fliegen 
und Wespen, die sich 
 auf ihr tummeln,
gesellt sich gerne
 die "Große Blutbiene."

Hier kann man gerade
sehr gut beobachten, 
wie eine "Lederwanze" 
an der Pflanze saugt!
Gehört diese Blüten- 
besucherin zu den 
"Echten Fliegen"
(ohne deutschen Namen) 
oder ist es doch nur 
eine "Schmeißfliege?"
Ich tendiere zu der Erstgenannten!
Betrachtet man den 
Sandboden genauer, 
dann entdeckt man 
Sandwespen...

Und den 
Dünen-Sandlaufkäfer...
Sogar die "Blauflügelige 
Ödlandschrecke" lässt sich blicken!

 Siehe da, 
ein Bläuling!
Sind das Rosenmalven?
Schwer zu sagen, 
denn diese Pflanzen 
wachsen sehr niedrig 
und buschig. 
Ich finde, die Blattform 
unterscheidet sich ebenfalls?

Das ist keine 
Malven-Langhornbiene  
Eine Ähnlichkeit ist 
vorhanden, aber diese 
Bienen sind viel größer.
Jetzt noch diesen 
riesigen "Natternkopf" 
bewundern und dann...
 ...hast Du Dir eine 
kühle Erfrischung 
(gleich nebenan) 
redlich verdient! 



"Zum Wohl!"

Heute war der 14. August 2017.






Ich wünsche Dir einen guten Flug, aber Vorsicht Anfänger!
(Der Flug war im Mai diesen Jahres, ein großer Unterschied zu heute)
Der Flugclip ist von Anton Prochnow.

*

Durch das Anklicken wird das Bild vergrößert.


Dieser Beitrag ist verlinkt:

 WEDNESDAY AROUND THE WORLD/
photographing New Zealand


http://jahreszeitenbriefe.blogspot.de/2017/08/natur-donnerstag-78-15-wei-im-garten.html







  






10. August 2017

Gute Landschaftsfotos...



benötigen in der Regel auch genügend Licht!

Ist dieses nicht vorhanden, dann braucht es an manchen Tagen nur ein wenig Geduld.
Bei strahlendem Sonnenschein sieht die Welt nicht nur viel freundlicher aus, nein, es sind auch viel mehr Tiere zu entdecken.

Bei Regenwetter könnte die "Kreiselwespe" nur sehr schwer ihrem Brutgeschäft nachgehen! 
(Bembix rostrata) 

Im besten Licht kommt auch die schöne, satte Farbe der "Gemeinen Nachtkerze" viel besser zur Geltung, obwohl sie ihre Blüten erst zur Abenddämmerung öffnet!

Ohne Licht gäbe es überhaupt kein Leben, auch dieses "Leinkraut" hätte ohne Sonne keine Chance!

Selbst die Rosen-Malve,
 sie ist eine ausgesprochene  
Sonnenanbeterin, 
braucht für ihre Blütenbesucher 
die passenden Rahmenbedingungen.

Das ist übrigens die einzige MLB (Malven-Langhornbiene), die sich der Fotografin an diesem Tag zeigt.

Schwupps, und schon ist sie weg...

Die "Drüsenlose Kugeldistel" hat ebenfalls Besuch...

 ... aber der Besuch kann nicht bestimmt werden?

Der "Kleine Kohlweisling" mag Graukresse?

Großflächig zeigt sie sich an manchen Stellen.
(Berteroa incana) 

Doch noch viel schöner sind die großen Thymianflächen anzusehen!

Diesen Schmetterling zu bestimmen ist eine knifflige Sache, aber  ein ähnlich aussehender "Hauhechel-Bläuling" ist es nicht, hier zeigt sich der "Kleine Sonnenröschen-Bläuling!"

Unverkennbar auch, das Sommerkleid des "Landkärtchens!"

 "Feld-Thymian" und Trockenrasen ec. ...

... für den kleinen Grashüpfer bedeutet das die große, weite Welt!





Heute war der 
7. August 2017 




Der Beitrag ist verlinkt:

http://casa-nova-tenerife.blogspot.de/2017/08/zitat-im-bild-158.htmlhttp://jahreszeitenbriefe.blogspot.de/2017/08/der-natur-donnerstag-78-14-schwimmen-im.html




3. August 2017

Viel Regen in letzter Zeit...



... aber hier auf dem Griesheimer Sand versickert das Wasser recht schnell.

Im grünen Kleid zeigt sich die Düne zur Zeit.

Die Gräser sprießen, beste Bedingungen also 
für das seltene "Haar-Pfriemengras.
Es kommt in Mitteleuropa (wenn überhaupt), 
nur an den trockensten und wärmsten Stellen, 
in Trockenrasengebieten (?) vor, 
also, so wie hier!
Eigentlich ein Widerspruch, 
aber die momentanen Bedingungen 
werden sich auch wieder ändern,
dann liegt sengende Hitze
über dem Land ...
...aber die Gunst der Stunde nutzen gerade 
diese beiden Falter hier und zeigen 
ihr Paarungsverhalten vorzugsweise
an besagten Grashalmen. 

 Eine akrobatische Meisterleistung, oder?
Das Pärchen gehört zu den Hauhechelspannern.
 Nur eine einzige "Malven-Langhornbiene" ist mir begegnet.
Es waren aber auch 
deutlich weniger Blüten 
vorhanden, als das noch 
vor ein paar Wochen 
der Fall war.

Ob´s am Regen lag?
Malven-Langhornbienen lieben es warm und trocken!

Vielleicht ist das hier eine Pflanzenwespe mit einem Legebohrer?


Der "Ausdauernde Lein" 
blüht reichlicher als in 
den letzten zwei Jahren.
Er gilt hier in 
Deutschland als extrem 
selten und vom 
Aussterben bedroht, 
laut Wikipedia 
befindet sich das größte 
Vorkommen hier, 
bei Darmstadt!
Aber ich kann 
versichern, wirklich groß 
ist dieses Vorkommen 
in meinen Augen nicht!

Der "Große Odermennig", 
blüht gerne an Waldrändern 
und Waldwegen, dort wo 
er auch gefunden wurde.

Ganz in der Nähe auch 
die "Vielblütige Weißwurz", 
sie trägt Früchte.

"Wilde Möhre" zuhauf...

... und zwei Bockkäfer die sich mögen?

Ganz verliebt und mit sich selbst beschäftigt wirkt auch dieses Paar.

Die Erhaltung der Art scheint gesichert zu sein?
Vorerst, hoffen wir das dieses Naturschutzgebiet erhalten bleibt.



Heute war der 
2. August 2017


Der Beitrag ist verlinkt:


http://casa-nova-tenerife.blogspot.de/2017/07/zitat-im-bild-157.htmlhttp://www.inlinkz.com/new/view.php?id=730196