26. Februar 2019

Außer Moos...

... nix los, denn die Vegetation
verweilt noch überwiegend in ihrer Winterruhe!
(Von den Frühblühern einmal abgesehen)
 Deshalb wird es heute noch einmal 
richtig moosig grün im Blog.


 Ich kann anhand der geringen Größe dieses Mooses 
nur vermuten, um welche Art es sich
 vielleicht handeln könnte?


Das gilt auch für alle anderen Moose die ich hier vorstelle.


 Ich bin kein Experte und kann nur nach Größe,
 Aussehen und eigenen Recherchen
 eine vage Beurteilung abgeben.


In vielen Fällen gelingt mir nicht einmal das!
Selbst Experten brauchen ein Mikroskop.


Einige Arten besiedeln gemeinsam diesen Baumstumpf.


Und hier liegt die Höhe des Mooses, auf jeden Fall über
 einem Zentimeter. Ich gehe davon aus, das es sich 
um ein Gabelzahnmoos handelt, die genaue 
Dicranum-Art kann ich nicht bestimmen.


Noch etwas höher und gelockter ist diese Art.


Wegen seiner Schönheit habe ich es 
von allen Seiten fotografiert.


Ganz anders dieser Runzelpeter,
denn er macht seinem Namen alle Ehre!


Fazit: Viele Moose habe ich in letzter Zeit 
entdecken können, aber ich glaube, 
das seltene "Dicranum viride"
war wieder nicht dabei?


Dafür huscht mir etwas anderes vor die Füße.
Überall auf dem Waldboden ist diese
 kleine Wolfsspinnenart zu Hause!


Die "Trauerspinne" besitzt eine gute Tarnung und
 wird nur bis zu einem Zentimeter groß!


Da gehört der Turmfalke zu einem ganz anderen Kaliber.
Ich sehe ein Pärchen, eines der beiden sitzt auf der Stieleiche 
und schaut zu meinem Fotomotiv hinüber...


Ich finde, die Wolkenstimmung passt sehr gut 
zum "Im-Wandel-der-Zeit-Februarfoto?"


Zum Vergleich, hier noch einmal das Januarfoto.



Heute war der 22.2.2019.


Die Ameisen sind wach,
 mehr darüber in der nächsten Woche! 



Nichts ist für mich mehr Abbild der Welt und des Lebens als der Baum. 

Vor ihm würde ich täglich nachdenken, vor ihm und über ihn...

- Christian Morgenstern (1871 - 1914) -



*

Monatscollage

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23. Februar 2019

Heute nun...


...die Fortsetzung des moosigen Spaziergangs!


Dem Zypressenschlafmoos ziemlich ähnlich ist
 das Krücken-Kurzbüchsenmoos, auch diese Moosart ist 
sehr häufig, formenreich und variabel.


Einige seiner Ästchen waren bei der Aufnahme
noch frostig überzogen.


Am nördlichen Rand des Eichwäldchens
 ist diese Moosart häufiger anzutreffen.


Da wo die Rinde fehlt, treten die Narben der Bäume
 offen zu Tage. Man könnte in den hinterlassenen Spuren 
lesen wie in einem offenen Buch, wenn man es gelernt 
 hätte, diese Schädlings-Hieroglyphen zu entziffern?


Horch', ein Specht pocht!


Sucht er am Baumstamm nach Insekten?


Dann könnte er auch ebenso gut,
an der Stelle hier unten auf die Suche gehen?


Ist das rätselhafte Gebilde an der Buche
 nun ein Moos oder eine Flechte?


Seltsam auch dieses Herz, das ganz
 bestimmt ein Innenleben hat?


Wie ein buckliger Zwerg sitzt dieser
 Zunderschwamm am Fuße des Baumes.
 Ja, da schaut man vorsichtshalber zweimal hin! 


 Anziehungskraft besitzt auch das
 "Schöne Widertonmoos" (Schönes Frauenhaarmoos),
 wenn auch, auf eine ganz andere Art...


...die nur vom "Katharinen- oder Kahlmützenmoos"
 noch überboten werden könnte?


Und dann wären da noch die Schneeglöckchen,
die aber an anderer Stelle der Gemarkung in Erscheinung traten.


 Die Fotos sind vom 13.2.2019.



Wer keine Wurzeln hat, den wird der Wind davontragen.
(Unbekannt)

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20. Februar 2019

Vorwiegend ...

... "Grün und sehr moosig," würde ich den heutigen 
Spaziergang umschreiben.


Das "Zypressenschlafmoos" ist wohl das am häufigsten
 anzutreffende Moos im "Griesheimer Eichwäldchen?"


Es wächst überall, auf Totholz genauso gerne
 wie am senkrechten Baumstamm.


Aber es gibt trotzdem Unterschiede.


 Hier die LIEGENDE Variante auf Totholz.


Das HÄNGENDE Moos am Baum,
 sieht nämlich anders aus!


Und überhaupt handelt es sich hierbei,
 um eine äußerst formenreiche und variable Art.


Es kommt auch darauf an, in welcher 
Wachstumsphase sich das Moos gerade befindet.


Ein "Allrounder" also, der wenn er mag,
gleich ganze Teppiche bilden kann.


Im Mittelalter hielt man das Moos für ein 
gutes Schlafmittel (Wikipedia), deshalb fand es in trockenem
 Zustand, auch als Kissenfüllung Verwendung.


 Eigentlich bin ich auf der Suche
 nach einer ganz anderen Moosart.
Das seltene "Grüne Gabelzahnmoos," auch 
"Grünes Besenmoos" (Dicranum viride) 
genannt, gilt es zu entdecken!


Im Jahre 2005
 lag dessen Vorkommen 
 (nach Angaben von Hessenforst) 
 noch aktuell bei ca. 540 Bäumen in 67 Wald-
beständen, die sich auf 56 TK-Quadranten verteilten.
 In ca. 75 % dieser Bestände wurden allerdings nur 1-3
 besiedelte Bäume angetroffen, lediglich bei 17 Vorkommen
 wurden mehr als 3 Bäume besiedelt. Dies zeigt, dass die
 Populationen meist recht klein und empfindlich waren. 
 Die drei mit Abstand größten Vorkommen 
von Dicranum viride in Hessen lagen in Südhessen, 
 im Jägersburger-Gernsheimer Wald (ca. 200 Bäume), 
 im NSG „Wald bei Groß Gerau“ (109 Bäume) 
 sowie im Treburer Unterwald (53 Bäume)
 (Naturplan, mündl. Mitteilung, Manzke & Wentzel 2004).
 Diese drei Vorkommen umfassten somit meh
als 60 % der in Hessen von Dicranum
 viride besiedelten Bäume.


Die genannten Orte liegen in der nahen 
Umgebung, wäre es da nicht möglich, das besagte
 Moos auch im Eichwäldchen zu finden?


Doch weit gefehlt, leider kommt mir nur diese verwandte Art
vor die Kameralinse! Vielleicht ist der trockene Sommer
 vom letzten Jahr dafür verantwortlich?


Denn schau' mal, in meinem Archiv befindet sich dieses Foto
und ich glaube, das besagte Moos könnte darauf abgebildet sein?
(Nicht unbedingt das gelockte lange, sondern das daneben-
liegende Moos, habe ich in Verdacht)

Doch aktuell standen noch ganz andere Moosarten
im Visier, die schauen wir uns dann besser beim
nächsten Spaziergang genauer an?


Heute war der 13. 2. 2019.




"In den Wälder sind Dinge, über die nachzudenken man jahrelang im Moos liegen könnte."
(Franz Kafka)

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