25. Juli 2018

Hochsommer!


Jetzt herrscht hier die trockendste 
und heißeste Zeit des Jahres!


Ob beim nächsten Dünenbesuch auch noch grüne 
Stellen im Trockenrasen zu finden sein werden?


 Die Sand-Strohblume hat sich diesen Bedingungen angepasst.


Mit weit geöffneten und winzigen Blüten,
 offenbart sie ihre ganze Schönheit.

 

Hier siehst Du eine 'Schwarze Köhler-Sandbiene.''


Die schwarze Insekten-Madame begnügt sich mit Graukresse und anderen 
Pflanzen auf Binnendünen und Ruderalfächen. Sie ist nicht wählerisch!
Leider stehen diese Lebensräume immer seltener 
zur Verfügung und darum ist ihre Art gefährdet.


 Auf der Distel sitzt eine Grüneule.
Ob es die selbige von voriger Woche ist, deren Flügel sich nicht entfaltet haben? 
Ich kann es nicht sagen, habe aber nachgeschaut, ihr Blütenhalm war leer!


Auch eine 'Karden-Sonneneule' labt sich an den Distelblüten.


Wahre Schöhnheiten, selbst im trockenem Zustand!


Zweifellos, auch diese zwei 'Gestreiften' bilden ein vortreffliches Bildmotiv!


Winzige kleine Wildbienchen, mit unbekannter Herkunft,
fliegen das kleinblütige "Jakobs Kreiskraut" an?


Jetzt endlich strahlen auch die 'Drüsenlosen Kugeldisteln', sie sind so hübsch!


Auch diese Bienenart ist klein, 
wahrscheinlich handel es sich um eine Sandbiene?


Ein 'Ochsenaugen-Falter' und ein ...


... 'Faulbaum-Bläuling', können der Verlockung nicht widerstehen!


Die Herkunft dieses Besuchers jedoch konnte ausgemacht werden!


Es handelt sich um eine Kegelbiene, unverwechselbar durch 
ihre Körperform und auffälliges Hinterleibsmuster.


Ich hoffe, beim nächsten Spaziergang werden noch 
andere Arten an der Kugeldistel zu finden sein?


Zum Schluss noch eine altbekannte Bienenart, nein, es ist diesmal keine 'MALABI,'
sondern die 'Sechsbindige Furchenbiene!'

 FUBI? (schmunzel)


Heute war der 20. Juli.2018




Achtung, 'Sechsbindige FUBI' im Anflug!



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19. Juli 2018

Der Sand-Trockenrasen...



...macht zur Zeit jetzt, seinem Namen alle Ehre!


Viele Pflänzlein sind abgeblüht, von den Schafen kahl gefressen oder auch schlicht vertrocknet.
Die Flockenblumen jedoch sind, auch für den trockenen Standort hervorragend angepasst.


Das wiederum kommt dem 'Weinhähnchen' zugute,
es hat ein perfekt getarntes Versteck gefunden!


In den Abendstunden kann man hier, den melodischen, weichen Gesang 
der Weinhähnchen vernehmen. Mit diesem locken die männlichen Blütengrillen
 (die Art gehört zur Gattung der Langfühlerschrecken), ihre Weibchen an.


Den kleinen Schnecken ist es am Boden viel zu heiß,
in luftiger Höhe jedoch, können sie die Hitze besser ertragen.


Trotzdem sind in der Trockenwiese noch zahlreiche Schmetterlinge unterwegs.
Kleinere Arten, in guter Tarnung, die zwischen den vielen
Gräserhalmen, schwer zu fotografieren sind.


Ob dieser hier von der selben Art ist - schwer zu sagen?


Wenn ein Falter am hellichsten Tag bei großer Hitze, bewegungslos an einer Blüte sitzt 
und nicht das Weite sucht wenn ich mich nähere, dann ist etwas nicht in Ordnung!


Den Halm habe ich abgebrochen und in den Schatten gesteckt...


Der Falter flog nicht davon, warum?
Im "Lepiforum" (Schmetterlingsportal), klärte man mich auf:
Seine Flügel konnten sich (vielleicht wegen zu großer Hitze) nicht richtig entfalten?


Der Arme, anscheinend lebte er zu diesem Zeitpunkt noch?


Da ging es dieser Art viel besser,
obwohl sie sich auch viel Zeit nahm für den Blütenstop.


So ein kleines, wundersames Wesen, fast hätte ich es übersehen?


Die Sandnelke an sich ist ja schon ein kleines Blümchen, aber anscheinend 
auch, die optimale Nahrungsquelle für solche Winzlinge?

Welche Wunderwerke der Natur mögen noch um uns herumschwirren,
bei einem Spaziergang in der freien Natur, ohne das wir sie erkennen 
oder wahrnehmen, weil unsere Augen dafür nicht geschaffen sind?



Ganz anders dieser große Brummer, richtig erschrocken war ich wegen seiner Größe,
im ersten Moment als er angeflogen kam, aber schau' nur, auch er liebt Sandnelken!


Das Leinkraut kann sich gut, auch in magerer Umgebung behaupten.


Doch gegen den Überfall einer im Hinterhalt lauernden Spinne,
ist kein Kraut gewachsen!


Erst dachte ich, hier fliegt noch eine andere Art von Langhornbiene umher?


Aber nein, das vergrößerte Foto offenbart uns:
Es handelt sich um ein altes, abgeflogenes Ma.la.bi-Männchen!
(männl. Eucera macroglossa sterben früher als die weiblichen) 


Heute war der 14.Juli 2018.



Der Nesteingang einer fleißigen, weiblichen Malven-Langhornbiene.


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11. Juli 2018

N o c h ist ein ...


wenig Grün auf den Dünen zu erkennen!


Auch auf den Monatsfotos, auf denen ich versuche, 
den Wandel der Zeit bildlich festzuhalten.


Noch stehen die Gräser recht hoch, die hellen Blüten 
der Schafgarbe sind gut zu erkennen.


Und noch waren hier nicht die Schafe zugange...


Diese lassen nämlich nicht viel übrig auf dem kalkhaltigen Sandrasen. 


Zum Glück lässt der Schäfer immer Teilstücke der Wiese stehen,
damit der Insektenwelt nicht die ganze Lebensgrundlage auf einmal entzogen wird!
Vielleicht herrscht deshalb so viel Gedränge an der Königskerze?


Das ist ein Raupengespinst an einem 'Natternkopf'.


 Hier ist ein großes Lamm und doch noch so durstig?


Doch das 'Weiße und Schwarze' sind satt und zufrieden!


Oh, ein  Farbklecks auf der Wilden Möhre!


So friedlich wirkt der jetzt blütenstaubfressende Räuber?


Eine 'Grüneule' versteckt sich unter der Distel,
 im Schatten ist es nicht ganz so heiß!

                                                                             Furchenbiene, evtl. Halictus rubicundus

Bei diesem Distelbesuch lieber gleich das Blitzlicht hinzuschalten, 
wo sich das Wildbienchen doch so viel Zeit lässt!


Ein seltsamer Käfer ohne Flügel,
ob er vielleicht noch im Larvenstadium ist?


Eine gute Aufnahme von der Malven-Langhornbiene ist mir gelungen.
Man kann darauf die Feinheiten der Flügel erkennen.


Im Gegensatz zu diesem Foto, die Flügel der Ma.La.Bi
sind viel zu schnell für die Kamera?


Endlich habe ich auch die Niströhren dieser Bienen entdecken können!


Wie viele andere Wildbienenarten auch, nisten sie hier nahe am Wegesrand,
im lockeren, sandigen Boden.


Komm' heraus kleine Maus, wir sehen Dich!


Schwupps, schon ist sie weg...
Ich denke, als Beweisfoto darf das unscharfe Foto trotzdem dienen?

                                                                              Grabwespe, evtl. Mellinus arvensis

Ach, so ist das in der Natur, aber solche Bienen haben wohl auch ihre Berechtigung?


Heute war der 3.7.2018






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