19. Juli 2018

Der Sand-Trockenrasen...



...macht zur Zeit jetzt, seinem Namen alle Ehre!


Viele Pflänzlein sind abgeblüht, von den Schafen kahl gefressen oder auch schlicht vertrocknet.
Die Flockenblumen jedoch sind, auch für den trockenen Standort hervorragend angepasst.


Das wiederum kommt dem 'Weinhähnchen' zugute,
es hat ein perfekt getarntes Versteck gefunden!


In den Abendstunden kann man hier, den melodischen, weichen Gesang 
der Weinhähnchen vernehmen. Mit diesem locken die männlichen Blütengrillen
 (die Art gehört zur Gattung der Langfühlerschrecken), ihre Weibchen an.


Den kleinen Schnecken ist es am Boden viel zu heiß,
in luftiger Höhe jedoch, können sie die Hitze besser ertragen.


Trotzdem sind in der Trockenwiese noch zahlreiche Schmetterlinge unterwegs.
Kleinere Arten, in guter Tarnung, die zwischen den vielen
Gräserhalmen, schwer zu fotografieren sind.


Ob dieser hier von der selben Art ist - schwer zu sagen?


Wenn ein Falter am hellichsten Tag bei großer Hitze, bewegungslos an einer Blüte sitzt 
und nicht das Weite sucht wenn ich mich nähere, dann ist etwas nicht in Ordnung!


Den Halm habe ich abgebrochen und in den Schatten gesteckt...


Der Falter flog nicht davon, warum?
Im "Lepiforum" (Schmetterlingsportal), klärte man mich auf:
Seine Flügel konnten sich (vielleicht wegen zu großer Hitze) nicht richtig entfalten?


Der Arme, anscheinend lebte er zu diesem Zeitpunkt noch?


Da ging es dieser Art viel besser,
obwohl sie sich auch viel Zeit nahm für den Blütenstop.


So ein kleines, wundersames Wesen, fast hätte ich es übersehen?


Die Sandnelke an sich ist ja schon ein kleines Blümchen, aber anscheinend 
auch, die optimale Nahrungsquelle für solche Winzlinge?

Welche Wunderwerke der Natur mögen noch um uns herumschwirren,
bei einem Spaziergang in der freien Natur, ohne das wir sie erkennen 
oder wahrnehmen, weil unsere Augen dafür nicht geschaffen sind?



Ganz anders dieser große Brummer, richtig erschrocken war ich wegen seiner Größe,
im ersten Moment als er angeflogen kam, aber schau' nur, auch er liebt Sandnelken!


Das Leinkraut kann sich gut, auch in magerer Umgebung behaupten.


Doch gegen den Überfall einer im Hinterhalt lauernden Spinne,
ist kein Kraut gewachsen!


Erst dachte ich, hier fliegt noch eine andere Art von Langhornbiene umher?


Aber nein, das vergrößerte Foto offenbart uns:
Es handelt sich um ein altes, abgeflogenes Ma.la.bi-Männchen!
(männl. Eucera macroglossa sterben früher als die weiblichen) 


Heute war der 14.Juli 2018.



Der Nesteingang einer fleißigen, weiblichen Malven-Langhornbiene.


Der Beitrag ist verlinkt:

https://jahreszeitenbriefe.blogspot.com/2018/07/naturdonnerstag-78-57-kloster-lindow-am.html

11. Juli 2018

N o c h ist ein ...


wenig Grün auf den Dünen zu erkennen!


Auch auf den Monatsfotos, auf denen ich versuche, 
den Wandel der Zeit bildlich festzuhalten.


Noch stehen die Gräser recht hoch, die hellen Blüten 
der Schafgarbe sind gut zu erkennen.


Und noch waren hier nicht die Schafe zugange...


Diese lassen nämlich nicht viel übrig auf dem kalkhaltigen Sandrasen. 


Zum Glück lässt der Schäfer immer Teilstücke der Wiese stehen,
damit der Insektenwelt nicht die ganze Lebensgrundlage auf einmal entzogen wird!
Vielleicht herrscht deshalb so viel Gedränge an der Königskerze?


Das ist ein Raupengespinst an einem 'Natternkopf'.


 Hier ist ein großes Lamm und doch noch so durstig?


Doch das 'Weiße und Schwarze' sind satt und zufrieden!


Oh, ein  Farbklecks auf der Wilden Möhre!


So friedlich wirkt der jetzt blütenstaubfressende Räuber?


Eine 'Grüneule' versteckt sich unter der Distel,
 im Schatten ist es nicht ganz so heiß!

                                                                             Furchenbiene, evtl. Halictus rubicundus

Bei diesem Distelbesuch lieber gleich das Blitzlicht hinzuschalten, 
wo sich das Wildbienchen doch so viel Zeit lässt!


Ein seltsamer Käfer ohne Flügel,
ob er vielleicht noch im Larvenstadium ist?


Eine gute Aufnahme von der Malven-Langhornbiene ist mir gelungen.
Man kann darauf die Feinheiten der Flügel erkennen.


Im Gegensatz zu diesem Foto, die Flügel der Ma.La.Bi
sind viel zu schnell für die Kamera?


Endlich habe ich auch die Niströhren dieser Bienen entdecken können!


Wie viele andere Wildbienenarten auch, nisten sie hier nahe am Wegesrand,
im lockeren, sandigen Boden.


Komm' heraus kleine Maus, wir sehen Dich!


Schwupps, schon ist sie weg...
Ich denke, als Beweisfoto darf das unscharfe Foto trotzdem dienen?

                                                                              Grabwespe, evtl. Mellinus arvensis

Ach, so ist das in der Natur, aber solche Bienen haben wohl auch ihre Berechtigung?


Heute war der 3.7.2018






Der Beitrag ist/wird verlinkt:


https://jahreszeitenbriefe.blogspot.com/search/label/Naturdonnerstaghttp://staedtischlaendlichnatuerlich.blogspot.com/https://casa-nova-tenerife.blogspot.com/2018/07/zitat-im-bild-205.html



4. Juli 2018

Wenn die heiße...


Sonne auf die Düne brennt, dann ist es eine Wohltat 
im Schatten des Eichwäldchens zu verweilen.


Mitte Juni war es darin noch angenehm feucht,
inzwischen besteht auch hier Feuergefahr.


Dieser löchrige Baum ist mir aufgefallen,
total von Efeu berankt, doch ohne Baumspitze, grünt er immer noch!
Dabei habe ich vergessen nachzuschauen, um welchen Baum es sich überhaupt handelt?
Es könnte aber eine Buche sein?


Der lila blühende Nachtschatten versteckt sich an und unter Bäumen,
aber er lässt sich dabei trotzdem, gerne von der Sonne verwöhnen.
Meine liebe fachkundige Begleiterin an diesem Tag,
hat mich darauf aufmerksam gemacht.
Vielen Dank!


In der Nachbarschaft thront ein riesiges Gespinst im niedrigen Ast- und Blätterwerk.
Wer das gesponnen hat, ist nicht zu erraten, nur so viel, es hing an einem Buchenbaum.



War es der gleiche Baum, an dem auch diese runden Pilze hingen?
Schwer zu sagen und die schmucke Fliege kann uns leider auch keine Auskunft geben.


Dieser 'Dost' mag Halbschatten, jedoch an ganz anderer Stelle!


 Hier sucht nur jemand Schutz vor der Kamera,
es nützte ihm aber nichts!


Die Schafe, eng versammelt in sonnig-trauter Hut ...


..doch im Schatten schmeckte es ihnen auch ganz gut!


Für die Lämmer wird es jetzt bald Zeit, von ihren Müttern getrennt zu werden.
Das hat uns der Schäfer verraten.


Der Sonne abgewandt, versteckte sich diese Heuschrecke,
ganz verbissen hielt sie sich am Sauerampfer fest!


Selbst den gebogenen Halm, ließ die Schrecke nicht los
und gab dabei ein schönes Motiv ab.


Von unten gut zu erkennen:
Mit welchen Beiß-Fängen sie zupacken kann!



Heute war der 30.6.2018



Der Beitrag ist/wird verlinkt:


https://casa-nova-tenerife.blogspot.com/2018/06/zitat-im-bild-204.htmlhttps://jahreszeitenbriefe.blogspot.com/search/label/Naturdonnerstaghttps://jahreszeitenbriefe.blogspot.com/search/label/Mein%20Freund%20der%20Baum