Militärgel.



Ehemaliges Militärgelände

Folgende Webseiten sind zu diesem Thema empfehlendswert:


http://www.sammlung-merschroth.de/html/griesheimer_sand.html



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Im Wandel der Zeit 

Gleich nebenan existiert der erste Flugplatz Deutschlands!
Der "August-Euler-Flugplatz" gegründet 1908.
Die Gebäude gehören einer Ära an, die es so nicht mehr gibt. 
Heute kümmert sich ein Förderverein um das Flugplatz-Gelände und das dazugehörende Museum. 
Die Fotos sind vom 12. 2. 14.





Diese Häuser schon seit Jahren unbewohnbar und verfallen!  
 
Ich konnte nicht in Erfahrung bringen, wann diese Häuser gebaut wurden,
aber es gab dort eine Kantine in den Jahren 1933-44 und auch ein Kasino! 
Die DFS (Deutsche Forschungsanstalt für Segelflug) war bis 1939 dort ansässig,
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das ganze Flugplatz-Gelände von der United States Army genutzt.
In hundert Jahren Flugplatzgeschichte ist viel passiert.




Dieses Gebäude (mittleres Bild) könnte/müsste zur alten Fliegerkaserne (1931/33) gehört haben.




Du fragst dich, warum auch diese Häuser und Wohnungen auf der linken Seite hier 
(die ganze linke Straßenseite entlang) und das rechte Haus im Vordergrund 
und das Haus auf dem linken Bild neben dem Baum leer stehen?
Alle Häuser wurden von Angehörigen der US-Streitkräfte bewohnt, aber seit Abzug der Truppen 2008, 
sind diese Gebäude dem Verfall preisgegeben!
                                                                                          
Wir schauen durch den Zaun, und sehen links ein kleines Schwimmbecken/Teichanlage oder was ist das?




Das Kasino (mittleres Bild), hat hier irgenwo und irgendwann einmal ein Flugpionier namens "August Euler" übernachtet?

Ein selbstgedichtes Lied von August Euler mit dem er seine Gäste in seinem Haus im Schwarzwald verabschiedete:

„Ihr könnt mich mal in Menzenschwand
Am Tannenrain besuchen,
Da wohne ich am Waldesrand
Wohl zwischen alten Buchen!
Ein Tennisplatz, ein Fliegerhorst,
Ein Fahnenmast, ein Wimpel!
Und im übrigen da pfeife ich
Auf dieser Welt Gesimpel.
Und wenn ihr kommt, an meinen Hang,
Gibt’s Kaffee, Tee und Kuchen.
Ja, da könnt ihr mich, ihr könnt mich mal.
Ihr könnt mich mal besuchen.“ 

 


Versteckt und verfallen, als hätte man sie vergessen, so liegen sie da, 
 Häuser und Gelände im "Wandel der Zeit!"


      Juni 2014                                                                                                                              


                                                                              
  Dezember 2014



Feb. 2015, rechtes Foto zeigt die "Kommamdantur."                              

                                                                                
Blick auf ein altes Flughafen- und Militärgelände :



Januar - Dezember 2014


Es blitzt ein Tropfen Morgentau 
im Strahl des Sonnenlichts;
ein Tag kann eine Perle sein 

und ein Jahrhundert nichts.

Gottfried Keller 
(1819 - 1890), Schweizer Dichter und Romanautor