25. April 2018

Maikäfer



  In unserer Gegend sind die ersten Maikäfer geschlüpft!


Man muss nicht lange suchen um sie zu entdecken.
Laut "Wilhelm Busch" weiß "Jeder," was so ein Maikäfer für ein Vogel sei?


... Weil in den Bäumen hin und her,
fliegt und kriecht und krabbelt er?


Der sogenannte "Vogel" ist aber ein flugfähiger Käfer,
der nur auf die Bäume krabbelt (oder fliegt), um zu fressen und sich zu paaren!
Hat das Männchen seine Aufgabe erfüllt, dann stirbt es recht bald, 
das Weibchen aber legt zuvor bis zu 80 Eier im Erdreich ab!


 Der heutige Vormittag ist warm und die Käfer suchen Schutz 
unter den jungen Blatttrieben, die ihnen auch als Nahrung dienen.


So ein Käferchen lässt sich ganz leicht in die Hand nehmen,
doch seine Beinchen kribbeln auf der Haut und fühlen sich rau und seltsam an.


Da lohnt es sich doch wirklich, noch einen zweiten, 
genaueren Blick auf diese Krabbler zu werfen?


Das hier könnte ein Weibchen sein, sie haben kleinere Fühler als die männlichen Exemplare?


Wir haben gerade ein "Maikäfer-Flugjahr",
das bedeutet, es sind in diesem Jahr, extrem viele Maikäfer unterwegs.
Zuvor verbrachten sie 3-5 Jahre als Engerling (Larve) in der Erde.
Man sagt aber generell, alle 4 Jahre wäre ein "Maikäfer-Flugjahr!" 


Das Schlimme an der Plage ist, das die Käfer in der Erde, in ihrer Zeit als Engerling,
die feinen Wurzeln der Bäume fressen und schädigen, so das diese absterben können.


In unserem Stadtwald ist das der Fall, man fand bei Bodenmessungen 
teilweise über 100 Engerlinge in einem Quadratmeter Waldboden!
Akut sind etwa 10000 Hektar Hessenwald vom Absterben bedroht.


Von dieser Perspektive aus betrachtet, verlieren die munteren Krabbler 
etwas von ihrer Attraktivität, nicht wahr?


Der Revierförster hofft auf kühle Maitemperaturen, das könnte die Vermehrung
  ausbremsen, aber diese Hoffnung scheint sich nicht zu erfüllen?


Schwups, wenn die Weibchen vom Baum fallen, dann verschwinden sie ganz schnell im Erdreich...
Bleibt nur zu hoffen, das die Population hier im Naturschutzgebiet, 
nicht gar so hoch ist/wird wie im Stadtwald?

Des einen Freud ist des anderen Leid, Fledermäuse, Maulwürfe und Wildschweine, 
werden sich freuen über die Abwechslung auf dem Speiseplan!



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19. April 2018

Komm' mit ...

... wir gehen in die Veilchen?
 Aber vorher schauen wir uns noch im Eichwäldchen um?


Vorbei an der, in diesem Jahr nicht gerade üppig, blühenden Schlehenhecke.


Im Wäldchen schlagen die Bäume aus.


Da muss man doch ein Auge darauf werfen!


Im Scharbockskraut entdecke ich ein kleines Tier,
es könnte eine klitze-kleine Knoten-Ameise sein?


Ein Kraut namens "Gundermann" wächst auch hier.


Klein, aber anmutig erscheinen die Blüten in der Vergrößerung.


Außerhalb des Eichwäldchens, auf den sandigen Wegen, 
sind jetzt überall unzählige, kleine Bienen dabei sich zu paaren 
und Löcher in den Sand zu graben.
Diese Bienenart ist viel kleiner als die Frühlings-Seidenbiene.
Ich kenne ihren Namen leider nicht.


Gleich daneben, am Rand des Weges, sind schon einige Weibchen 
der Weiden-Sandbiene, emsig dabei den Pollenproviant für den Nachwuchs 
in der Erde zu verstauen.


Manch' andere Weiden-Sandbienen haben dafür noch keine Zeit...


Die "Paarung" geht vor!

Doch der Feind liegt ebenfalls schon auf der Lauer.
Eine Kuckucksbiene beobachtet die Weiden-Sandbienen aus nächster Nähe.


Da kommt das kleine Wildbienchen im Fingerkraut viel unschuldiger daher.


Ja, auch das Frühlings-Fingerkraut,
 (Potentilla neumanniana Rchb., Synonym: Potentilla tabernaemontani Aschers.;
 Potentilla verna auct.)
zeigt sich jetzt an vielen Stellen und auch diese Blüten finden ihre Abnehmer.  


 Und jetzt endlich, tauchen wir ab in den Veilchen-Dschungel...
Es gibt unzählige Veilchenarten!


Ich gehe davon aus, das dies "Sand-Veilchen" sind,
aber mit Bestimmtheit weiß ich das nicht?


Winzig klein sind diese hübschen Blümchen, leider duften sie kein bisschen


Ein paar Schritte weiter, in den schattigen Bereich hinein,
findet sich eine andere Blütenblätterform...


Vielleicht ein Hybride, oder einfach eine Laune der Natur?


Am Auto wartet bereits das "Tellerkraut", 
aber ich weiß, es wächst auch im Eichwäldchen.


Heute war der 14.4.2018.



Zitat im Bild


Im Wandel der Zeit I, April.


Im Wandel der Zeit II, April.


Im Wandel der Zeit, Jan. bis Apr. 2018



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11. April 2018

Sehr lange...

...habe ich auf diesen Anblick gewartet!


Doch nun endlich öffnen sich die ersten Blüten, 
an so mancher Hecke.


Ja, der Frühlingszauber liegt über dem Land.


An der Schlehenhecke (im Hintergrund) sind 
leider erst nur eins/zwei Blüten geöffnet!


Aber die Frühlings-Weidenbienen sind trotzdem eifrig dabei sich zu paaren.


Geschäftig fliegen sie hin und her, 
ja, ein richtiges Gewusel dieser Bienen ist auf dem sandigen Weg auszumachen! 


Nimmt man sich ein wenig Zeit, dann kann man auch sehr gut verfolgen, 
wie die einzelnen Brutröhren angeflogen werden.


Auch solche "Erdkäfer" finden sich jetzt 
oft im Sand. Ob dieser Käfer ein Räuber ist? 


Die kleine Blüte an der Schehenhecke wird von einem winzigen Insekt angeflogen! 
(Ich glaube es ist ein Bienchen)


Könnte diese Blutbiene hier, der "Kuckuck" der Frühlings-Seidenbiene sein?


Den ersten "Gewöhnlichen Reiherschnabel" habe ich entdeckt...


...und viele dieser winzig kleinen "Acker-Stiefmütterchen!


Gerade erst haben sich die Blüten der Milchbüsche geöffnet...


... und sofort ist der "Zottige Blütenkäfer" zur Stelle!


Ob er zuvor auch schon von der abgeblühten Version genascht hat?


Einfach faszinierend, wie die einzelnen Flug-Samen angeordnet sind1


Heute war der 8.4.2018.






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