24. September 2019

Diese Früchte...

... hängen schon länger am Schlehenstrauch.


Bevor sie abfallen oder gefressen werden, 
will ich sie aber lieber zeigen.


Die Schafe haben die Wiese
 abgeräumt und Platz geschaffen.


Trotzdem gibt es noch Ecken und Wegränder, 
an denen die Schmetterlinge fündig werden können.


Dieser Eulenfalter hatte nochmal Glück
und ist der lauernden Spinne entkommen!


Noch viele Insekten laben sich an
 der "Kanadischen Goldrute."


Aber jetzt, wo ich dabei bin,
 diese schönen Exemplare zu fotografieren...


 Ist gerade ein Landschaftspfleger
 dabei sie abzuschneiden!


Ob es sich bei dieser Biene nun tatsächlich 
um eine Efeubiene handelt ist ungewiss? 
Es gibt ähnliche Bienen, die man am
 Foto schlecht unterscheiden kann.


Anscheinend sind diese invasiven 
Pflanzen hier nicht erwünscht?


Dabei gehören diese doch nun wirklich, 
zu den letzten noch...


 ...verbliebenen Nahrungsquellen im Jahr
 und das für viele Insektenarten?


Ja, manchmal verstehe ich
 die Welt nicht mehr?


Denn so groß sind die Bestände 
hier ja auch wieder nicht?


Diese 'Schnabelfliege' (Insekt des Jahres 2018)
hat nun ebenfalls das Nachsehen.


Der 'Bienenwolf,' auch ein
 'Goldruten-liebender Geselle,' scharrt aber 
momentan lieber im staubtrockenen Sand,
ähnlich der Kreiselwespe...


...in Nähe einer Sandbienenkolonie!


Die 'Sechsbindige Furchenbiene', hatte ich ja 
schon Anfang August hier vorgestellt.


Heute war der 20. September 2019.
 


  Erde, die uns dies gebracht, Sonne, die es reif gemacht: Liebe Sonne, liebe Erde, euer nie vergessen werde!

- Christian Morgenstern -

 

Der Beitrag ist verlinkt:

http://myworldthrumycameralens.blogspot.com/2019/09/my-corner-of-world_25.html

 

 

Kommentare:

  1. von Helga:

    Liebe Heidi,

    nun haben wir den Salat. Es herbstelt bald sehr, das Nahrungsangebot wird knapper, das Sprichwort: Spare in der Zeit, so hast du in der Not, trifft leider auf unsere Insekten nicht zu. Ich denke sie brauchen herzlich wenig zu futtern, manche sterben sowieso und die anderen überwintern gut und erfreuen unser Herz im Frühling wieder. Daß mich eine Wespe beim Waschen von Weintrauben in den Finger gestochen hat, hat mein Herz weniger erfreut, es hat höllisch gebrannt und ist immer noch, bereits jetzt am dritten Tag, schmerzempfindlich. Meinen Zeigefinger der rechten Hand brauch ich doch zum arbeiten. Diese Stechgesellen mit denen hab ich es nicht so. Da Lob ich mir die wunderschönen Falter, brav sind sie, auch die Schafe tun mir nichts.
    Diese blöde Wespe muß in den türk.Sultanas Trauben hier als blinder Passagier eingereist sein.
    Schön war der Gang mit Dir durch die Düne, danke dafür und liebe Grüße von der Helga

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  2. What terrific colors you captured with the lovely little critters going about their day! You certainly found some interesting and fun things to photograph :)

    Thank you for joining us on 'My Corner of the World' this week!

    My Corner of the World

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  3. Einfach spannend was du in der fast kahlen Düne so alles angetroffen hast. Frauchen liebt die Schlehenfrüchte sehr, irgendwie haben die etwas urtümliches für sie. Die Tiere an der Goldrute sind wunderbar eingefangen, ev. hat es bei euch auch Efeu, ich glaub der beginnt gleich zu blühen und bei uns werden diese Blüten bis in den November hinein sehr geschätzt.
    Danke für den wieder so vielfältigen Dünenbesuch
    Ayka und ihr Frauchen

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  4. Wunderschöne Entdeckungen liebe Heidi. Ja das mit den invasiven Arten ist wohl ein Problem. Bei uns wächst das Springkraut (ich glaube das heißt so), ich finde es eigentlich sehr hübsch und die Insekten lieben es, aber auch hier sind die Landschaftspfleger unterwegs. Gerade bei der Innerste wird viel herausgerissen, aber immer noch besser, als wenn sie sprühen würden.
    Liebe Grüße
    Kirsi

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  5. Liebe Heidi,
    ein schöner Spaziergang durch die Düne mit dir. Bei euch blüht noch die Goldrute? Bei uns schon länger nicht mehr, dennoch darf sie in meinem Garten stehen bleiben, denn, so habe ich bemerkt, in Notzeiten gibt es für Vögel immer noch etwas zum Naschen, die Samen?? Bei uns fängt der Efeu ebenfalls mit blühen an, da sammeln sich allerlei Bienen, sie sind wichtig, damit es auch Beeren gibt die wiederum den Amseln zugute kommen. Der Bläuling hat seine beste Zeit auch schon hinter sich, er hat den ganzen Sommer seine Bewunderer entzückt nun kommt das Aus für ihn, vielleicht wird er noch die Beute eines Vogels? So ist es in der Natur, der Kreislauf wiederholt sich jedes Jahr. Die Skorpionsfliege begeistert mich immer wieder, so eine markante Zeichnung zeigt sie uns, wunderbar.
    Liebe Grüße
    Edith

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  6. Wundervolle Eindrücke von der Griesheimer Düne, die es verdient genau betrachtet zu werden. Ich wünschte mir, dort einmal spazieren gehen zu können.

    Erstaunlich wie reichhaltig - immer noch - unsere Flora und Fauna sich stellenweise zeigt. Wie lange?! Morgenstern, den ich selbst sehr schätze, bringt es in seiner vorzüglichen Weise auf den Punkt.

    Sonnige Grüße aus Augsburg von Heidrun

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  7. Liebe Heidi,
    da sind Dir wieder ganz wunderschöne und wundersame Wesen vor die Linse gekommen! Herzlichen Dank für die tollen Bilder!
    Ich wünsche Dir einen wunderschönen Tag!
    ♥️ Allerliebste Grüße, Claudia ♥️

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  8. Hallo Heidi,

    kann es sein, dass in einem Naturschutzgebiet nur die heimischen Arten unter Schutz stehen und deshalb die "Neubürger" entfernt werden? Die Goldrute ist überall ein Insektenmagnet und du hast wieder wundervolle Aufnahmen der Gäste gemacht. Ich freue mich immer, wenn du deine "Ausbeute" der Spaziergänge mit uns teilst. Vielen Dank dafür.

    Liebe Grüße
    Arti

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  9. wow
    so schöne Aufnahmen wieder

    wie schade dass die Blüten abgeschnitten wurden
    naja.. vielleicht dass sie nicht aussamen
    ich hätte dem Mann die Bilder gezeigt
    sicher könnte man diese Maßnahme auch etwas später starten

    ich ärgere mich auch immer wieder
    da hat trotz der Tockenheit noch wieder etwas an den Wegrändern geblüht und dann wird es gemäht
    jetzt ist nur noch graues Stoppelfeld übrig :(

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  10. ups .. zu schnell
    die Schlehen schmecken ja erst wenn sie Frost bekommen haben ..

    liebe Grüße
    Rosi

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  11. Liebe Kerstin uind liebe Helga,
    wieder so wunderbare Fotos aus dem "Griesheimer Sand", fatastisch.
    Mit so viel Liebe schreitest du durch die
    Natur und hältst so viele schöne Momente fest,
    danke für diesen Genuss der Insektenwelt,
    liebe Grüße und herrliche Stunden beim Entdecken...
    Liebe Grüße Karin Lissi

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  12. Liebe Heidi,
    du bescherst uns wieder schöne Naturbilder. Vielen Dank dafür. Die Goldrute wächst sehr invasiv, aber ich verstehe trotzdem nicht, warum man sie nicht noch eine Weile stehen lässt. Vielleicht aus Angst vor weiterer Versamung? Es ist seltsam, wie sehr der Mensch sich doch immer immer genötigt fühlt, in die Natur einzugreifen.
    Herzliche Grüße - Elke

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  13. ....die "Naturwunder" der Griesheimer Düne hast du wieder ganz klasse eingefangen - und natürlich beschrieben!!!!
    Schönen Gruß,
    Luis

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  14. Wunderschöne Aufnahmen hast Du gemacht, ich bin beeindruckt von der schönen Natur der Griesheimer Düne!
    Herzlichste Grüsse in den Abend und in die Woche, Klärchen

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