Nicht gerne...


...zeige ich solche Bilder!
Ich würde viel lieber, von der (noch) schönen Wiese 
und den blühenden Hecken in der Nachbarschaft berichten.
 Meine Meinung lautet: Es muss und es geht auch 
ohne Plastikfolie auf unseren Äckern!


Von diesen Erdbeer-Tunneln hatte ich ja 
bereits voriges Jahr berichtet.


Ein Jahr sind diese Tunnel jetzt alt ...


...und schon zeigen sich große 
Löcher in der Plastikfolie!


Ganze Folien-Fetzen hängen herunter!


Und das nicht nur an dieser einen Stelle!


Auch im Tunnel am Boden, (auf und zwischen den Balken)
 die Folie bedeckt das ganze Erdreich!


Nicht anders sieht es zwischen den einzelnen 
Tunnels aus, überall liegen große und lange Planen herum.


Jedoch der Wind trägt abgerissene und poröse
 Stücke davon und verteilt sie über dem ganzen Land! 


Ob auf Ackerland oder angrenzendem 
Vogel- und Naturschutzgebiet, er 
macht da keinen Unterschied!


Es ist ihm auch egal, ob es sich um dicke, dünne,
 schwarze oder weiße Folien handelt, sogar auf den Bäumen 
habe ich schon ganz große Teile hängen sehen.


Auf diese Weise gelangen immer mehr
Plastikteile in unsere Böden. Hinzu kommt noch der
 andere Müll, von Spaziergängern und Feldarbeitern.
(Aber von dem spreche ich hier gar nicht)


Auf der linken Seite des Feldweges 
liegt das Vogelschutzgebiet.


Im Hintergrund weiden die Esel.


Rechts des Weges ein niedriger Drahtzaun, dahinter ein Feld.
Ich denke, vormals waren dort Spargel im Boden, 
die heutzutage ja auch alle mit Folien, 
regelrecht "Begraben" werden.


Das Plastik schaut aus dem Boden heraus!
(teils nur in der Vergrößerung auf dem Originalbild zu erkennen)
So offensichtlich, das es jeder sehen und begreifen kann:
Will man unsere Erde retten, muss man mit dem 
eigenen Sand vor der Haustür anfangen!

Vergangenen Montag war "Priska Hinz", unsere 
Staatsministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und 
Verbraucherschutz, vom Bündnis 90/Die Grünen, zur Saison-
Eröffnung in der Nachbargemeinde Weiterstadt. Höchstpersönlich
 hat sie einige Stangen Spargel gestochen und
 den heimischen Spargel gepriesen...

Von der Verunreinigung des Ackerbodens
war bestimmt keine Rede und auch nichts zu sehen,
wie denn auch, wenn er unter der Folie verborgen ist?
Trotzdem frage ich mich, eine Umweltministerin müsste
mit der ganzen Problematik doch vertraut sein?
Verträgt sich Umweltschutz mit Landwirtschaft?
Ich glaube in diesem Falle eben nicht!

"Guten Appetit!"



Der Beitrag ist verlinkt:

https://jahreszeitenbriefe.blogspot.com/2019/04/naturdonnerstag-82-mt-kurama-bei-kyoto.html