Auf der Suche...


...nach dem Herbst!


Es sieht ja schon seit Wochen ziemlich herbstlich-trocken
 in der Griesheimer Dünenlandschaft aus.


Da könnte sich die Suche vielleicht etwas schwierig gestalten?
Wie soll man da unterscheiden?


Hier erkennt man nicht den Herbst, sondern einen Neuanfang,
die vertrockneten Sand-Strohblumen treiben neue Blätter aus!
Vielleicht bewirkt das der Morgentau, denn nach wie vor,
 gibt es keinen anderen Niederschlag hier.
(...und an anderen Ortes wahrscheinlich auch nicht)


Strauchfrüchte gibt es genug, seit Anfang September,
 kann man sie sehr zahlreich an verschiedenen Sträuchern finden.


Und jetzt sehe ich ihn doch, den Herbst, dort in der Ferne!
Vielleicht kannst Du Dich noch daran erinnern,
 jedes Jahr zeigen die Maulbeerbäume
die gleiche, gelbe Farbenpracht?


Das gleiche Motiv, "Im Wandel der Zeit" wie im Jahr 2016.
Nur die Vegetation ringsumher scheint nun verblasst zu sein?


Für diesen Anblick gehe ich sogar in die Hocke,
 oder auf die Knie, wenn es denn sein muss!


Ja, die Suche hat sich jetzt schon gelohnt und ich bin glücklich darüber!


Man kann den Herbst nicht leugnen, auch wenn man,
bei den hohen Temperaturen zur Zeit (26 Grad), immer noch
 glauben könnte, das der Sommer niemals enden wolle?


Zeigt nicht die Schlehenhecke einen Hauch von Rot?


(Hier ein Blick von Süden)
Verändert hat sich die Silhuette des lichten Kiefernhaines!
Noch nie sah der Baumbestand so spärlich aus?


Jetzt kann man zwischen den Bäumen, den blauen 
Himmel-Hintergrund sehen? Ja, es ist ganz offensichtlich, einige Bäume 
scheinen die Hitze und den Wassermangel, nicht verkraftet zu haben?


Doch an dem jetzt noch blühenden Steinklee...
(Im Schatten des Eichwäldchens)


...sind Honigbienen zu finden!


Der Herbst zeigt jedoch leider, oft nicht die bunten ....


...sondern, reichlich vertrocknete Blätter an den Bäumen?


Ein wenig Farbe habe ich dann, gleich neben dem
 Naturschutzgebiet, doch noch gefunden...


Es sind tatsächlich Erdbeeren und sie schmecken gut!


Die Früchte des Herbste sehen aber anders aus,
das ist meine Tagesausbeute!


Nach wie vor, sind auch im Wandel der Zeit...


... keine ins 'Grün' tendierenden Veränderungen erkennbar!


Heute war der 12. Oktober 2018.



Zitat im Bild



Im Wandel der Zeit, Jan. - Okt. 2018


Der Beitrag ist/wird verlinkt:


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Kommentare

  1. Bei aller Trauer über die Trockenheit, sind das schöne Ansichten... Hier ist es auch so, kein Regen, aber nächtlicher Tau, und es wächst, sogar Sämlinge sind aufgegangen... Schön zu sehen. Morgen werde ich mit meinen Schulgartenkindern noch Elfenkrokusse und Wildtulpen stecken, denn der nächste Frühling wird doch wohl kommen und davor der Winter mit nährendem Nass... Lieben Gruß Ghislana

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  2. Das ist wirklich ein grandioses Gelb des Maulbeerbaumes! Deine Herbstbilder sind sehr schön und auch sehr typisch für dieses heiße, trockene Jahr. Wir sehen das hier am Bodensee auch am extrem niedrigen Wasserstand.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  3. Du hast die aktuelle Stimmung in der Natur wieder so fein eingefangen, die Freude am goldenen Maulbeerbaum können wir gut nachvollziehen. Bei uns am Jurasüdfuss will und will es auch einfach nicht Regnen, so verfärben sich die Buchenwälder auch nicht, einfach grau und braun zeigen sie sich aktuell. Zum Glück hat es etwas weiter hinten und höher im Jura etwas mehr Nass gegeben und wir finden auf unseren Touren farbige Herbststimmungen.
    Liebe Morgengrüsse von Ayka

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  4. Liebe Heike,
    ja, man sieht es deutlich, die Spuren, die dieser so lange, heiße und trockene Sommer hinterlassen hat! Aber auch den Herbset kann man dennoch erkennen, wenn auch nciht so üppig wie in anderen Jahren...
    Der Maulbeerbaum ist herrlich in dem kräftigen Gelb und das schwache Rot der Schlehenhecke lassen den Herbset erkennen.
    Mit manchen Pflanzen ist es wirklich so, daß die neu austreiben, so ist es bei mir im Garten die Lichtnelke, die jetzt einige Blüten bekommen hat!
    Regen, den braucht die Natur wirklich sehr dringend, daß sie sich satt trinken kann und wieder neue Energie schöpfen kann!
    Gerade im Wetterbericht sah es aus, als ob in der nächsten Woche das so bitter benötigte Nass von oben kommen könnte!
    Ich wünsche Dir einen wunderschönen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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  5. Das stimmt, bei euch kann man wirklich oftmals nicht unterscheiden ob zu trocken oder wirklich Herbst. Da muss man schon zwei Mal hingucken, aber du hast es getan und auch echt schöne Herbstimpressionen gezeigt. Sieht einfach toll aus wenn die Blätter sich verfärben.

    Wir haben, nach Sonntag seit der Nacht wieder Glück....Regen, richtig schön seicht und ich freue mich sehr darüber. Im Grunde war es auch klar, denn immer wenn ich Fenster geputzt habe dann gibt es welchen ;-)

    Danke dir auch für das wundervolle ZiB. Diese Worte passen supergut dazu und ich drücke die Daumen dass es bei euch endlich auch mal einen Landregen gibt. Die Natur würde bestimmt ebenfalls jubeln.

    Wünsche dir noch einen zauberhaften Tag und sende liebe Grüsse rüber

    N☼va

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  6. Langsam aber sicher zieht auch bei euch auf der Düne der Herbst ein und das Gelb des Maulbeerbaumes leuchtet wie ein Feuerwerk.
    Schön ist es, wenn man dann sieht, dass die Strohblume wieder neu austreibt. Die Natur ist eben manchmal auch als Überlebenskünstler sehr anpassungsfähig.

    Liebe Grüße
    Arti

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  7. Erst im nächsten Jahr werden wir wohl sehen, welche Bäume die Trockenheit nicht überlebt haben. So sehr ich mich über die Oktoberwärme freue, so sehr leide ich mit der durstigen Natur. Liebe Grüße Ulrike

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  8. Liebe Heike,
    was für ein Jahr, ein echtes Ausnahmejahr was die Jahreszeiten angeht, gell. Die Natur tut ihr Bestes und versucht, alle Wetterexetreme zu überstehen. Danke fürs Mitnehmen in die herrliche Landschaft und die vielen wunderschönen Fotos!
    Liebe Grüße
    moni

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  9. ein weitergeleiteter Kommentar von meiner Mama:

    Liebe Düne, Quatsch, liebe Heidi natürlich, oder gleich liebe Dünen-Heidi 😘

    Du hast es uns wieder gezeigt, mit tollen Aufnahmen und 12tel Blicken, wie sich die Düne heute präsentiert. Ich finde es gar nicht so gravierend schlimm, der Sommer hat doch wohl noch ein Auge zugedrückt.... es wird schon wieder. Wie wir sehen können, die Natur ist stark, ist zäh, zeigt uns, daß mit ihr nicht zu spaßen ist, blüht nochmals auf im Herbst und zeigt uns ihre Schönheit.
    Ein wunderbarer Beitrag den Du uns da geliefert hast und er hat mich positiv überrascht. 🍓 Auch ein Erdbeerlein wäre es wert, vernascht zu werden. Hhhmm 🍓
    Schönes Wochenende und liebe Grüße von der Helga

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  10. Liebe Heike,

    es stimmt, es wird Zeit das die Temperaturen zurück gehen und es endlich regnet. Nächste Woche soll es nun soweit sein.

    Schöne Bilder hast du doch einfangen können. Du hattest dir ein schönes Projekt für im Wandel der Zeit ausgesucht. Bin wieder gerne mit dir mitgegangen.
    Auf Erdbeeren hätte ich nun auch Lust, aber wenn dann die aus Deutschland.

    Ein recht schönes Wochenende wünscht dir
    Paula

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  11. Liebe Heidi,

    den goldenen Herbst hast du aber dennoch in den Dünen gefunden und wie gut, dass du extra für uns auf die Knie gegangen bist, um ihn festzuhalten. Dafür gibt es einen Sonderapplaus. :-)

    Ansonsten ist es halt trocken, aber wen wundert das bei diesem regenlosen Sommer. Heute Morgen hatten wir doch in der Tat ein ganz klein wenig Nieselregen, aber er hat sich schon wieder verabschiedet.

    Ich denke auch, dass der Morgentau jetzt einiges bewirkt und so manches Grün sich doch wieder am Boden zeigt bzw. Pflanzen neu ausschlagen. Man sieht es hier bei uns auch in den Gärten und draußen auf den Wiesen.

    Hast du nicht mehr Eicheln gefunden? Bei uns musst du aufpassen, dass du auf ihnen nicht ausrutschst, überall sind die Wege voll davon.

    Danke noch für die leckeren Erdbeeren, ich nehme gerne eine mit.

    Liebe Grüße
    Christa

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