Ich spreche von Dürre!


Denn für so manchen Bauern wird die anhaltende Trockenheit 
wohl eine Katastrophe sein?


Zum Vergleich, es blüht jetzt nur noch ein wenig Graukresse,
Schmetterling und Co. finden keine Nahrung mehr.


Im vorigen Jahr zur selben Zeit war hier noch Wiese!


Die Griesheimer Düne ist Trockenheit gewohnt, aber nicht in diesem Ausmaße.
Trotzdem, wenn der Regen fällt wird sie auch wieder grün werden...


Aber für die Bäume und das Eichwäldchen insbesondere, 
ist diese lange Trockenperiode katastrophal!


Eine Woche zuvor war die Linde am Rande des
 Eichwäldchens noch einigermaßen grün gewesen.


Inzwischen sind Ihre Samenkapseln am Baum vertrocknet!
Ob die Linde diesen Hitzestress überleben wird?
Ich werde es beobachten.


Vorzeitig werfen auch die Eichen ihre Eicheln ab!


Regelrecht vertrocknet sind die Blätter der 'Vielblütigen Weißwurz!'


Zustände wie im Herbst!


Insekten sind rar geworden in der Dünenlandschaft.
Auf der letzten, blühenden Kugeldistel sitzt eine einsame Gespinstmotte. 


Gut getarnt hat sich eine Beißschrecke, 
aber ich habe sie trotzdem entdeckt!


Wie schon erwähnt, verblieben sind nur die Graukresse-
und einige kleinere Distel- und Malvenblüten.


Ob die Mistbiene damit ihren Bedarf decken kann?


Im Moment jedenfalls muss sich auch
die 'Große Blutbiene' damit zufrieden geben.


Viel besser würde ihr aber Goldrute und Acker-Thymian schmecken?


Nun ja, dieses Jahr ist alles anders!


Eine einzelne Erdbeere blüht noch im Tunnelfeld nahe des Naturschutzgebietes.
Die Plane liegt jetzt schon längere Zeit neben dem Gestänge.


Der hier sonst gerne brütende "Steinschmätzer" ist dieses Jahr, 
meines Wissens nach, nicht gesichtet worden!


Heute war der 3.8.2018.




Der heutige Beitrag ist/wird verlinkt:

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Kommentare

  1. Dein Spruchbild ist wieder so gelungen, doch bei den anderen Bildern schmerzt mir die Seele. Die Natur und ihre Bewohner leiden in diesem trockenen Hitzesommer unvorstellbar, deine Reportage zeigt das sehr anschaulich. Wie schwer und frustrierend muss es für die Landwirte sein, die da ihre Existenz bedroht sehen.
    Liebe Grüsse von der sehr nachdenklichen Erika mit der veribeinerin Ayka

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  2. Unter Garantie leidet die Landwirtschaft und das dürfte dann auch der Endverbraucher wieder merken. Nicht so schön was ich gestern dann von dem Hagel, sintflutartigen Regenfällen und Windhosen gesehen habe. Hoffe mal es erwischt euch nicht auch noch so schlimm.

    Schöne Worte hast du für die wundervolle Aufnahme gewählt. Genau so ist es und echt passend zu einer Schrecke die bestimmt einige Menschen nicht mögen. Ich finde sie auch in ihrer doch tristen Farbe schön. Danke dir vielmals für dein ZiB und dass du wieder mit dabei bist.

    Liebe Grüsse

    N☼va

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  3. Liebe Heidi,
    es ist wirklich erschreckend, was man mancherorts sieht, wo die Hitze nun schon so lange anhält ... Landwirte haben schwer zu k#mpfen, aber auch jedes Tierchen in der Natur und sei es noch so klein , wie Deine Bilder schön zeigen! Hoffen wir, daß der Regen kommt und sich die NAtur wieder erholen kann! Eben im Wetterbericht sah es ganz gut aus, Regen ist im Anmarsch und hoffentlich bekommen auhc vor allem die so ausgedörrten Regionen etwas davon ab!
    Danke für die - dennoch schönen - Bilder, mit Leben, daß sich auch durch diese Hitze kämpft!
    Ich wünsche Dir einen schönen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥

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  4. Wunderbar ist der Spruch, den du zum Bild der Schönschrecke ausgesucht hast. Alles andere sieht er schlimm aus, ähnlich wie bei uns. Nur ein paar vereinzelte Disteln blüten noch am Schmetterlingspfad. Absolut kein Vergleich zu letztem Jahr, als der Dost reichlich blühte und viele Insekten besonders Schmetterlinge anzog.
    Den schönen Bäumen kann man wohl nur die Daumen drücken.

    Liebe Grüße
    Arti

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  5. Eine eindringliche Dokumentation der Dürrekatastrophe, Bilder, die erschrecken! Manche Landstriche, wie auch hier bei uns, haben in den letzten Wochen noch nicht einmal ein Gewitter abbekommen!
    Aber das wenige Leben auf der trockenen Wiese hast du doch wieder finden können und in so schönen Bildern festgehalten... die Schönschrecke verdient ihren Namen, auch die Blutbiene ist ein faszinierendes Insekt.
    Liebe Grüße Ulrike

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  6. herrliche Bilder, auch wenn mancher Landwirt das nicht so gerne seht, alles Gute wünsche ich dir.

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  7. Wenn ich mir vorstelle, wie warm es dir war beim fotografieren sage ich dir Danke, dass du uns so schöne Bilder zeigst.
    Trockene Jahre gab es schon mehr und die Natur wird sich wohl auch wieder erholen bei uns.
    Aber es gibt Orte auf der Welt die müssen unter der trockenheit leiden, da geht es uns doch noch gut.
    L G Pia

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  8. So sehr ich diesen Sommer liebe, die Dürre ist leider ziemlich erschreckend.
    LG
    Ari

    ARI SUNSHINE BLOG

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  9. ein weitergeleiteter Kommentar von meiner Mama:

    Liebe Heidi, Du geniale Dünenflüsterin,

    Du machst das so Klasse, ich würde nicht mal die Hälfte all dieser Wunderwelt entdecken. Ich bin jetzt mal zuversichtlich, daß alles was dort wohnt und wächst sowas von ursprünglich ist, daß es sich rasch wieder erholen wird. Vielleicht nicht mehr ganz in diesem Jahr, aber wenn 2019 ein normales Jahr werden sollte, ganz bestimmt wird es wieder sprießen und summen. Die Puppen und Raupen sind schon in der Erde geschützt und versteckt, die merken garnix davon. Viele Brutgeschäfte erledigt. Die Natur regelt alles schön selbst, sie braucht uns nicht. Aber....wir brauchen sie!
    Die Landwirtschaft muß es verkraften, jeder Händler macht mal gute und weniger gute Geschäfte. Dafür sind ja die Rücklagen Pflicht, so habe ich es in der Berufsschule gelernt. Auch wir haben doch jeder unser Scherflein unterm Kopfkissen. Die sogenannte "Eiserne Reserve"! 😬
    Ach, und das alles nicht so traurig ist, hab ich dazu noch eine kleine Episode im Gepäck. Meine Mama hatte auch immer ihre Reserven und so hatten wir eines Sonntags mal Ebbe in der Kaffeedose. Da ich wußte wo der Reserve Kaffee steht, sagte ich, ich geh ihn holen. Prompt meinte Mama "Nein", den nicht, das ist doch meine Reserve! 🤣 😂
    Baldige Regengüße und Grüße dazu, von der Helga

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  10. Liebe Heidi,
    das sieht wirklich alles erschreckend aus. Für die Landwirte ist diese Dürre eine Katastrophe. Bei uns sieht es ganz schlimm auf den Feldern aus und ich bin gespannt ob überhaupt Kartoffeln geerntet werden können. Bei den Rüben ist es auch nicht besser. Eigentlich würden um diese Zeit die Luzernefelder in voller Blüte stehen und zahlreichen Insekten Nahrung bieten. Bei unseren letzten Spaziergängen haben wir nicht einen Schmetterling gesehen. Wie schön das du noch einige Blüten mit Insekten finden konntest. Du hast tolle Fotos mitgebracht.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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  11. Es wird wieder werden..., bin ich mir sicher, die Natur hört nicht auf, sie findet nur andere Wege... Und die Samen der ganzen Einjährigen und Zweijährigen sind ja da, sie werden wiederkommen... Bestimmte Arten von Landwirtschafts-Weisen tragen ja leider zu der ganzen Kalamität auch bei... Dass die Bäume ihr Laub abwerfen, ist eine Schutzreaktion. Die älteren, gut Eingewurzelten, werden es schaffen, jung Gesetzte vielleicht nicht, wenn sie nicht eine Anwuchspflege mitbekommen... Deshalb fahre ich jeden Morgen oder Abend in den Schulgarten, um unseren jungenn Gehölzen der Blüh- und Wildobsthecke beim Anwachsen zu helfen. Drei sind eingegangen, aber schon während der Mai-Trockenheit, als ich im Urlaub war und sie übersehen wurden... Jetzt geh ich mal in meinen Garten... Liebe Grüße Ghislana

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