2. November 2017

Bevor wir heute in´s Eichwäldchen gelangen...


...führt der Weg an mehreren "Robinien" vorbei. (Robinia pseudoacacia)

 Teils in Strauchhöhe...
 ...oder auch schon als Baum zu erkennen.
Hier auf trockenem Sandboden-Gelände, 
fällt der Wuchs vieler Bäume, gediegener und kleiner aus.
Eine "Zartspinne" gibt sich auf einem Robienienblatt 
zu erkennen.
 In der Ferne kann man schon das "Eichwäldchen" erkennen.

Sehr licht ist es in den Baumkronen geworden.
Betreten wir nun das kleine, 
verträumte Wäldchen, 
welches unter 
Naturschutz steht, 
solange noch nicht alle 
Blätter gefallen sind?
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 Wenn man in einen Wald eintritt, so ist es, als trete man in das Innere einer Seele.

Paul Claudel

Viel "Totholz" gibt es hier.
Um das Schild zu lesen, 
sind wir jetzt, 
in die Krone eines um-
gestürzten Baumes gestiegen, 
der zur Zeit den 
Weg blockiert.
Gefallene Bäume dürfen liegen bleiben und verrotten, wenn sie nicht auf den Wegen liegen, aber es dauert bis zur Räumung.
Still ist es nicht, im noch vorhandenen Blätterdach! Die gefiederten Gesellen haben uns längst bemerkt.
Wir kommen nun, zu meinem Freund dem Baum!
Für Heute soll es diese alte "Hainbuche" sein.
Schade, ihre ganze Schönheit kommt auf den Fotos, nicht so recht 
zum Tragen!
Viel Platz/Freiraum hat sie sich unter ihren 
Zweigen geschaffen,
aber gleich, in der angrenzenden Umgebung, wachsen viele kleinere "Hainbüchlein!"
(Carpinus betulus) 

Gefällt es Dir, durch diesen Wald zu spazieren?
Nur noch kurze Zeit und die Bäume werden kahl sein.
Groß ist das Wäldchen nicht, deshalb sind wir auch schon an seinem Ende angelangt, aber weil es an diesem Tag noch so viel Sehenswertes gab, wird es demnächst noch eine Fortsetzung, außerhalb des Waldes geben!

Bist Du mit dabei?
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 Heute war der 28. Oktober 2017.



Aufschrift an Bäumen in Portugal:

Wanderer, der du des Weges kommst und deine Hand an mich legen willst, höre mich, ehe du mir Böses tust! 
Ich bin die Wärme deines Herdes in kalten Winternächten. 
Ich bin der schirmende Schatten, wenn des Sommers Sonne brennt. 
Meine Früchte stillen dir den Durst auf deiner Reise. 
Ich bin der Balken, der dein Haus stützt, das Brett deines Tisches, 
das Bett, auf dem du liegst und die Planke, mit der du dein Boot baust. 
Ich bin der Stiel deiner Haue, die Tür deiner Hütte. 
Ich bin das Holz deiner Wiege und deines Sarges. 
Ich bin das Brot der Güte, die Blume der Schönheit.
Wanderer, wenn du vorbeikommst, erhöre meine Bitte: Tu mir nicht weh!


 
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