27. April 2016

20 Grad...



...und keine Wolke am Himmel,
bei solchem Wetter sind wir heute unterwegs!




Gut zu wissen, fall´s hier irgendwann einmal Wölfe auftauchen sollten, 
braucht man sich um diese Esel keine Gedanken zu machen.




Ein Strauch am Wegesrand verströmt wohlriechende Düfte und
 den Bienen gefällt´s.




 An diesem Ort blüht gewöhnlicher Reiherschnabel, Löwenzahn... 



... und Frühlings-Fingerkraut!
(Potentilla neumanniana Rchb., Synonym: Potentilla tabernaemontani Aschers)




Auch die kleinen Feuerfalter sind schon unterwegs.
Von den umherfliegenden Aurorafaltern habe ich leider kein Bild.
(Sie waren zu flink)




Ein schöner Anblick, was meinst du?




Siehst du auch den Schmetterling?




Es ist ein "Malven-Dickkopffalter,"
obwohl die gleichnamigen Blumen, zur Zeit noch nicht blühen.
(Carcharodus alceae)




Gut getarnt ist dieser Falter und nur wenig größer 
als das Reiherschnabel-Blümchen!




Hier, auf dem oberen Foto, sitzt auch ein Schmetterling.
Schau´ in die Mitte des Bildes!




Ein kleiner Winzling ist das!




 Es handelt sich um den "Ampfer-Purpurspanner"
und es hat lange gebraucht bis ich dieses Exemplar 
in der Datenbank gefunden hatte!
(Lythria cruentaria)




Winzig klein sind auch diese Veilchen.




Sie wachsen an einer anderen Stelle, an Weges- und Waldrand.


  

Dagegen erscheinen selbst die Reiherschnäbel noch groß!
Ob es Duft-, Wald-, Sand-Veilchen oder irgend welche Hybriden sind,
ich konnte es nicht ausfindig machen...




Kennst Du vielleicht ihren Namen?
(Oder kennen Naturfreunde im "Naturgucker" die Antwort,
klick doch mal rein, Griesheimer Düne + Eichwäldchen eingeben)
(Klick)
Danke, der Tipp eines kundigen Naturguckers lautet "Hundsveilchen!"
(Viola canina)
 


Aber holla, jetzt haben wir die Beiden erwischt...


                                                                              CAM UNDERFOOT

 "Inflagranti," sozusagen!




 Da geht es bei diesem Pärchen doch noch etwas gesitteter zu.




"Synchrones Blütenballett," so heißt die Vorführung, 
der "Zottigen Rosenkäfer" hier!
(Tropinota hirta)


Heute war der 21. April 2016
(Zwei Tage vor dem Kälteeinbuch) 


*

Im Wandel der Zeit 

 Jeden Monat das gleiche Motiv, von selber Stelle aus fotografiert um den Wandel der Jahreszeiten bestmöglich festzuhalten.
Ein Projekt von Christa - "What I love" (Hauptblog)!


http://staedtischlaendlichnatuerlich.blogspot.de/2016/04/im-wandel-der-zeit-12-x-1-motivapril.html
(Klick auf Button)



 Zwei Fotos standen zur Auswahl.



So sah das Motiv am 9. April aus.




Aber bringt nicht dieses Foto vom 16.4.2016,
 das diesjährige Aprilwetter viel besser zum Ausdruck?



 *

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20. April 2016

Anfangs Regen...





Das ist das Eichwäldchen.
Es gehört zum Naturschutzgebiet "Griesheimer Düne."
Sehr schön kann man schon aus der Ferne,
das erste Grün erkennen.



Noch hängen tiefe Wolken am Himmel und es regnet.


Der viele Regen lässt nicht nur das Gras sprießen...


Auch der weißen Taubnessel 
und dem Tellerkraut, gefällt das nasse Element.


Inzwischen hat der Regen aufgehört,
am Ginster hängen noch die Tropfen. 


Der Himmel zeigt inzwischen, 
das er auch mit anderen Farben aufwarten kann. 



Die Stieleiche, mit solchen ziehenden, weißen Wolken im Hintergrund - 
im letzten Jahr eine Fehlanzeige! 


Wie schön die Welt doch aussieht...


...wenn die Sonne lacht!


Hier nickt das "Acker-Hornkraut" zustimmend!

Siehst du auch die klitzekleinen blauen Blümchen daneben?



Ich glaube, das ist Vergissmeinnicht?


Vielleicht ist es Hügel-Vergissmeinnicht?


Das hier aber ist der "Acker-Krummhals!"
(Anchusa arvensis) 

Und jetzt gehen wir noch kurz in den Wald...


Auch hier ist in rauen Mengen,
 das "Gemeine Tellerkraut zu finden.


                                                                            CAM UNDERFOOT

Man muss genau schauen, wo man seinen Fuß hinsetzt, 
denn heute sind viele Schnecken unterwegs,
ob sie auch dieses schmackhafte Salatkraut suchen?



... oder vielleicht die "Knoblauchsrauke", 
welche auch "Lauchkraut" heißt?




Sooooo... schön grün ist es inzwischen geworden!




Keinesfalls zum Lächeln ist dieses Hinweisschild.
Es gibt Menschen, die kommen auf die absurdesten Ideen!
Der letzte Punkt ist der wichtigste.
Ich habe Hundehalter gesehen, die führen ihre Hunde 
in diesem Wald, nicht an der Leine.
 Es gibt hier Rehe und bald auch Kitze!
Rehkitze sitzen alleine irgendwo... 



 Heute war der 16. April 2016





                                                              Z i B

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16. April 2016

Ein stehender...




... toter oder aber, zumindest sterbender Baumfreund!
 Ich stelle ihn hier trotzdem vor.





Auf der jetzigen Baumspitze wächst nichts mehr, 
wenn doch, so ist es ein Pilz.




Auf den ersten Blick sieht man dem Buchenstamm nicht an,
in welchem maroden Zustand er sich befindet!




Efeu und mehrere Pilzkörper kleben auf seiner Rinde.




Der Grundwasserspiegel ist hier gesunken, 
er ist längst nicht mehr so hoch, wie das noch in den vorigen
Jahrzehnten und Jahrhunderten der Fall gewesen ist.
Die Bäume leiden unter Wassermangel!
Nahe dem Hessischen Ried, das zum Wasser-Einzugsgebiet der Ballungsräume zählt, 
muss auch das hiesige Eichwäldchen unter dieser Tatsache leiden, 
besonders in niederschlagsarmen Jahren.

Nach Angaben von "Grundwasser-Online", führte
der trocken-heiße Sommer 2015 zu einem erhöhten Wasserbedarf in der öffentlichen Wasserversorgung, zusätzlich zu dem durch Bevölkerungsanstieg im Ballungsraum steigenden Bedarf. Massiv waren davon die sommerlichen Tagesspitzen betroffen. Hessenwasser registrierte am 03.07.2015 mit ca. 410.000 m³/d die höchste Trinkwasser-Tagesabgabe seit der Gründung des kommunalen Gemeinschaftsunternehmens im Jahre 2001 und etwas höher als 2003.





 Widmen wir uns nun, lieber zu den Fruchtkörpern dieses Baumpilzes,
die sehr groß und interessant sind!
  



Sie gehören einem "Zunderschwamm!"




Bis zu 30 Jahre alt, 30 cm breit und hoch, können diese seltsamen Gebilde werden.




Ich habe dieses Prachtstück breiter in Erinnerung. 




Aufgrund der Fähigkeit lange zu klimmen,
wurde der Pilz schon zu Urzeiten zum Feuermachen verwendet.
Sogar die weltberühmte Gletschermumie "Ötzi" hatte ihn bei sich!




Zu anderen Zeiten diente er als Zunder 
und als blutstillende Wundauflage fand er ebenfalls Verwendung.




Auch zahlreiche kunstvolle Gegenstände kann man aus der so genannten "Trama," 
die aus seinem Inneren gewonnen wird, herstellen.




Auf diese Weise ist mein Freund der Baum,
doch noch lange nicht tot!
Und wir werden Buche mit Pilz hoffentlich noch oft antreffen,
 auf unseren gemeinsamen Spaziergängen?


Der heutige Beitrag ist verlinkt mit:
"Mein Freund der Baum!"

(Klick auf Button und du findest noch einige Baumfreunde mehr...)


http://jahreszeitenbriefe.blogspot.de/2016/03/mein-freund-der-baum-37.html
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