29. Juni 2015

10 Tage später...






Endlich hat es geregnet!





Gleich am Anfang des Weges, 
konnten neu aufgeblühte Exemplare des "Großen Bockbartes" 
ausfindig gemacht werden, die Freude war groß!




Die kleine Verkaufsbude "Erdbeeren zum Selberpflücken" ist verschwunden, 
aber die leckeren Früchtchen gibt es noch...




 Auch der Weizen steht noch!





Ist es eine Täuschung oder sehen die Ähren tatsächlich 
ein wenig grüner aus als vorige Woche?





Ganz sicher ist, der Mohn leuchtet noch in altbewährter Weise...




Aber die Erntezeit des Spargels ist vorüber. 




Bald wird das Spargelkraut sprießen!




Hier wurden die Tiere gerade mit frischem Wasser versorgt, 
aber in naher Zukunft werden einige Eselsfamilien umziehen, 
denn auch die "Schwanheimer Düne" bei Frankfurt, 
wird bald von diesen vierbeinigen Geländepflegern betreut werden.




Und die Gräser wachsen wieder...




Die Flora erholt sich langsam.


 


Sicher wird auch die Insektenwelt bald folgen.





Sogar die Pfütze befindet sich wieder an gewohnter Stelle.
Einge Vögel nutzen sie zum Baden!





Ob auch die braunen Stellen in der Landschaft bald verwschwunden sein werden?



                                                                                  (Malva moschata)


 Schau´ mal, sitzt hier nicht ein Bienenelf in der Malvenblüte?




Malven-Langhornbiene 
(Eucera macroglossa)


Die Malven-Langhornbiene ist selten, 
es gibt sie nur noch an drei Standorten in Deutschland.


Neben den "Moschus Malven"  
waren auch viele  "Bunte Kronwicken" im Gelände anzutreffen.



                                                                                                       (Securigera varia)


 Ebenfalls das "Jakobs-Greiskraut" ...


                                                                                             (Senecio jacobaea)


Leider ist es sehr giftig. 






Diese blaue, ja eigentlich violette Sommerwurz ist eine Orchideenart 
mit dem schönen lateinischen Namen "Orobanche." 





Würdest du mir glauben, 
wenn ich sage, das sie eine Schmarotzerpflanze ist? 






Die schönste Überraschung an diesem Tag
habe ich zuerst ganz in der Ferne ausgemacht.






Die Schafe waren da!






Die Schäferin war auch vor Ort und hat ihre Schäflein mit köstlichem Nass versorgt, dafür gab es viele laute määääs...


... gesehen am 25. Juni 2015. 


19. Juni 2015

Heute ein anderer Weg...




Der 15. Juni ist ein stinknormaler Montagmorgen, 
die Sonne lacht vom blauen Himmel, 
der Wind weht etwas frisch, für eine kleine Stippvisite also, geradezu ideal!

Wir nehmen diesmal einen anderen Weg zu den Dünen, 
nämlich von Norden kommend.

 

                                                                                ...das ist der Blick nach Norden.


Ein gutes Stück Weg liegt bereits hinter uns.
Eigentlich sind wir schon im Dünengebiet (überall Sand),
aber hier wird die Fläche landwirtschaftlich genutzt.





Spargel neben Weizen, das ist der Blick zur Rechten, nach Westen.






Dem Kornfeld fehlt Wasser, man sieht es deutlich.






Ach, so richtig herrlich sind diese hellen Sommertage!






Zur linken Seite, nach Osten hin:





Ein Spargelbalken-Meer!




Wir kommen an einen Hühnerhof (dem Dünenhof) vorbei...
Ein kleines Päuschen im Schatten gefällig?





Noch ein Blick  ´gen Osten.
Und hier auf dem Weg zur rechten Seite halten wir Ausschau...





Sie spitzen schon die Ohren!





Weil keine Gefahr droht, 
werden die Köpfchen auch gleich wieder abgelegt.
Die Eselfamilien sind nämlich umgezogen, 
und auch aus diesem Grund haben wir heute diesen Weg eingeschlagen.






Kleine Schönheiten wachsen mittig der Dürre.
Hast du gewusst, das die "Acker-Winde" auch "Muttergottesgläschen" genannt wird?






Inzwischen sind wir nämlich im Naturschutzgebiet angekommen.
Trostlos, oder?







 Esel müssen wirklich sehr genügsame Tiere sein?






 Aber nur die offenen, ganz freiliegende Magerwiesen 
sind so arg von der Trockenheit betroffen.






Kommt man dem Eichwäldchen näher, dann wird es etwas grüner,
 aber vielleicht täuscht auch der Eindruck?





Folgendes Foto zeigt den spärlich grünenden "Geilshewwel!"





Trotzdem, die ersten wilden Malven blühen!








 Und sie werden zielgenau angeflogen!





 Weißlinge bevorzugen aber lieber den "Gewöhnlichen Natternkopf!"






Huch, was für ein Anblick - das Feenreich läßt grüßen!

(Pieridae)






 Diese "Natternköpfe" sind ja nicht groß, 
jedoch mit der Kamera ganz nah herbei gezoomt...





... sehen sie einfach fantastisch aus!






Wir sind am heutigen Ziel angekommen!

Enttäuschung pur, hier wo in früheren Jahren eine Fülle an Gräsern, 
blühenden Pflanzen und einer lebhaften Insektenwelt vorzufinden war, 
ist nur ein magerer Abklatsch davon übriggeblieben. 
Ob etwaiger Niederschlag das wieder wettmachen kann?



                                                                                    Ameisen-Sackkäfer

Eine Kehrtwende folgt, es geht den gleichen Weg zurück...






Das ist ein seltsamer Käfer, nicht wahr?

(Clytra Laeviuscula)




Noch immer blüht der Mauerpfeffer.





Siesta!
Ortswechsel bei den Grautieren, 
die haben inzwischen unter einer Baumgruppe, 
vor der Sonne Unterschlupf gesucht!

"Hausesel"


                                                                   Foto geht zur Raumfee: "In heaven"

Eine kleine Wolke schiebt sich kurz vor die Sonne.






 Schon ist das Weizen-Feld wieder in Sicht.






 Einmal kurz innehalten und inhalieren...
(alle Eindrücke festhalten)



 

Denn auch diese Mitt-Sommer-Zeit geht viel zu schnell vorbei.






Bald wird das Korn gemäht sein und die Spargelzeit vorüber!
(24.6. oder früher)






Und wie lange gibt es noch leckere Erdbeeren?






Die gibt es noch bis zur zweiten Juli-Woche, 
aber wahrscheinlich nicht zum Selberpflücken?







Wieso steht jetzt hier am Ende des Weges,
(oder Anfang, wie man will)
 dieser riesengroße Samenstand?

Mannomann, ist das ärgerlich - jetzt haben wir doch tatsächlich,
 noch eine Bocksbart-Blüte verpasst!
 (Im letzten Beitrag, erinnerst du dich?)


Und ob das nicht genug wäre...







Ganz viele Disteln wachsen da auch noch, mit reichlich Besuchern! 

Ja, manchmal existiert das Paradies auch gleich vor der Haustüre!

Aber, ... der Weg ist das Ziel, hat einst ein weiser Mann gesagt.


*

Gegenüber auf der anderen Straßenseite... 

Kannst du lesen was auf dem Schild geschrieben steht?
(Klick auf´s Bild und es wird größer)

Ja genau, in einem halben Jahr ist es schon wieder so weit!





Ende Gelände